Wir schauen auf unsere
Wiesen & Almen

Praxisversuche und Spezialmonitorings

Zusätzlich zum "d'rauf schauen und aufschreiben", gibt es in unserem Projekt noch eine Reihe zusätzlicher Praxisversuche und Spezialmonitorings, die von besonders interessierten Bäuerinnen und Bauern durchgeführt werden. Was genau wir dabei machen und was unsere Ziele sind, kann hier nachgelesen werden.

1. Biodiversitätsmonitoring am Acker

 

Im neuen Österreichischen Programm für eine umweltgerechte Landwirtschaft (ÖPUL) ist ab 2023 geplant, mindestens 7 % der Ackerflächen als Biodiversitätsfläche anzulegen (ab einer Größe von 2 Hektar). Auch spezielle Weiterbildungen im Ausmaß von 3 Stunden sind in Planung. Diese Förderung ist sicher positiv für die Biodiversität, jedoch in der Praxis oft schwierig zu verstehen. Nicht zuletzt deshalb, weil solchen Biodiversitätsflächen ein schlechter Ruf vorauseilt.

Wir wollen der Meinung auf den Grund gehen! Um den Sinn dieser Fördermaßnahme nicht nur zu verstehen, sondern auch
selbst zu erfahren, ob und wie diese Biodiversitätsflächen funktionieren, wird ein begleitendes Monitoring – also ein Beobachten der Biodiversitätsfläche von Bäuerinnen und Bauern – umgesetzt. Wir arbeiten schon jetzt an einer Technik, um die Wirkung dieser Biodiversitätsflächen im wahrsten Sinne des Wortes „begreifbar“ zu machen.

AUFRUF: Wir suchen 15 Betriebe, die beim "Biodiversitätsmonitoring am Acker" teilnehmen wollen! Mehr dazu HIER.

Wer mitmachen möchte, meldet sich bitte beim ÖKL (E-Mail: maria.zacharias@oekl.at, Tel. +43 1 505 1891-18).

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2. Inwertsetzung von Extensivwiesen

In diesem Spezialteil unseres Projektes holen wir Vorzeigebetriebe und Projekte in Österreich und der EU vor den Vorhang, die es geschafft haben aus artenreichem Extensivgrünland innovative Produkte und direkte Vermarktungswege zu generieren. Wir analysieren die Erfolgsfaktoren, stellen ausgewählte Betriebe persönlich vor und erarbeiten ein praxisorientiertes Handbuch mit vielen nützlichen Beispielen. Strategien und Tipps von Bäuerinnen und Bauern, die erfolgreich extensives Grünland bewirtschaften, werden interessierten BerufskollegInnen zur Verfügung gestellt, um damit einen weiteren Beitrag zur Erhaltung der Vielfalt im Grünland zu leisten. Dazu braucht es Bäuerinnen und Bauern mit guten Ideen zur In-Wert-Setzung von der Produktion bis zur Vermarktung. Wir wollen von Pionieren lernen, gemeinsam Ideen weiterentwickeln, zusammenarbeiten und auf dem eigenen Betrieb umsetzen. 

AUFRUF: Wir suchen aktuell noch Vorzeigebetriebe zur Inwertsetzung von Extensivwiesen! Mehr dazu HIER.
Wer mitmachen möchte, meldet sich bitte beim ÖKL (E-Mail: maria.zacharias@oekl.at, Tel. +43 1 505 1891-18).

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3. Begleitete Praxisversuche

Wer auf seinem Extensivgrünland eine Bewirtschaftungsänderung plant - z.B. die Mahdhäufigkeit ändern oder einen Altgrasstreifen anlegen - und die Wirkung der Änderungen auf die biologische Vielfalt genau verfolgen und aufschreiben möchte, kann bei unseren begleiteten Praxisversuchen mitmachen. Unsere Ökologinnen und Ökologen unterstützen bei der Durchführung und Dokumentation. 

Weitere Infos gibt's bei Maria Zacharias-Strahlhofer vom ÖKL (E-Mail: maria.zacharias@oekl.at, Tel. +43 1 505 1891-18).

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