Wir schauen auf unsere
Wiesen & Almen

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Das wissen wir schon über unsere Bewirtschaftung

Von Borstgrasrasen bis Feuchtwiese - in unseren neuen Ergebnisberichten verraten wir, welchen Einfluss wir bei unserer Bewirtschaftung auf verschiedene Wiesentypen festgestellt haben. Die Ergebnisse werden von uns regelmäßig aktualisiert, deshalb gerne öfters vorbeischauen und topaktuell informiert bleiben!

Der Einfluss unserer Bewirtschaftung auf verschiedene Wiesentypen

Borstgrasrasen

Wie die Grafik zeigt, werden basenarme Magerwiesen und -weiden mit einer 
gleichbleibenden Individuenanzahl von Indikatorpflanzen von unseren Bäuerinnen und Bauern überwiegend 1x im Jahr gemäht. Die Mahd erfolgt nach der Vollblüte der typischen Indikatorarten wie Arnika, Blutwurz oder Heidenelke. Die meisten Flächen werden gar nicht, oder mit maximal 20-40 kg N pro Hektar und Jahr gedüngt. Der größere Anteil solcher Wiesen und Weiden wird nicht beweidet, bzw. liegt die Beweidungsintensität bei maximal

1 GVE/ha/Jahr.

Werden Magerwiesen mindestens 1x jährlich gemäht, sobald die Indikatorpflanzen teilweise verblüht sind, nimmt die Individuenzahl der gezählten Pflanzen tendenziell zu (grüner Ring). Eine höhere Weideintensität von 1 GVE/ha/Jahr führt tendenziell zu einer Abnahme (roter Ring).

(Stand 12/2020)

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Feuchtwiesen

Feuchtwiesen mit gleichbleibender Anzahl an Indikatorarten werden überwiegend 2x im Jahr gemäht, nach der Vollblüte oder wenn die Indikatorarten Großer Wiesenknopf, Trollblume oder Kuckuckslichtnelke bereits verblüht sind.

 

Bei Feuchtwiesen mit zunehmender Individuenzahl der Indikatorarten ist bisher kein Unterschied in der Bewirtschaftung erkennbar, sie werden gleich bewirtschaftet wie Flächen mit gleichbleibender Individuenzahl.

Eine Abnahme der Individuenzahl der Indikatorarten zeigen tendenziell Feuchtflächen mit einer geringeren Mähfrequenz, halbschürige Flächen oder Flächen mit maximal einer Mahd pro Jahr (roter Ring).

(Stand 12/2020)

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Glatthaferwiesen

Glatthaferwiesen mit einer gleichbleibenden Individuenzahl der Indikatorpflanzen werden von unseren Bäuerinnen und Bauern überwiegend 1x im Jahr gemäht. Die Mahd erfolgt zum Zeitpunkt der Vollblüte der typischen Indikatorarten wie Wiesenglockenblume Margarite oder Wiesensalbei. Nur sehr wenige Glatthaferwiesen werden gedüngt und sie werden nur im Herbst beweidet (Nachweide).

 

Wenn Wiesen später gemäht werden, wenn die Indikatorpflanzen teilweise oder vollständig verblüht sind, geht die Anzahl der gezählten Individuen zurück (rote Ringe). Zwei Schnitte pro Jahr führen tendenziell zu einer Zunahme der Individuenzahl (grüner Ring).

(Stand 12/2020)

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Halbtrockenrasen

Halbtrockenrasen mit gleichbleibender Individuenzahl an Indikatorpflanzen werden überwiegend 1x im Jahr gemäht. Unsere Bäuerinnen und Bauern mähen diese zum Zeitpunkt der Vollblüte der typischen Indikatorarten, nämlich dem Echten Labkraut oder dem Wundklee. Die Halbtrockenrasen werden nicht gedüngt und nicht beweidet.

Wenn Wiesen mindestens 1x jährlich gemäht werden, zum Zeitpunkt der Vollblüte, nimmt die Anzahl der gezählten Indikatorpflanzen tendenziell zu (grüner Ring). Eine höhere Mähfrequenz von 2 Schnitten pro Jahr sowie später Schnitte haben eine Abnahme der Individuenzahl zur Folge (roter Ring).

(Stand 12/2020)

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